Privatkunden-News

Schnellerer Anschluss

03.02.2012


Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert eine Gesetzesänderung für schnellere Netzanbindungen von Offshore-Windparks: Die Pflicht zum Bau von Anschlussleitungen solle von den Terminplanungen einzelner Windparks entkoppelt werden.
"Konkret heißt das, dass der Offshore-Netzplan längerfristigere Ausbauplanungen bekommt, damit ein Planungsinstrument besteht, das für alle verbindlich ist und das Termine, Kapazität und Reihenfolge für die Cluster-Anschlüsse regelt", so ein BDEW -Sprecher.

Derzeit könne die Netzanbindung erst dann starten, wenn die Planung des Windparks weit fortgeschritten sei, so der BDEW. Die Ursache liege auch in Lieferengpässen von Netzanbindungskomponenten. Ohne eine neue Lösung drohten den Betreibern von Offshore-Windparks Verluste im dreistelligen Millionenbereich pro Park und Investoren verlören ihr Interesse, so der BDEW.


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Pleitewelle?

03.02.2012


Nach der Solarindustrie könnte auch bald die Windbranche mit Preisstürzen und Insolvenzen zu kämpfen haben. Nach Expertenmeinung sei der Grund der derzeitige Boom, auf den der Markt mit Überkapazitäten reagiert: Sinkende Preise sind das Resultat.

Obwohl der Windkraftmarkt weltweit solide wächst, schaffen es etliche Hersteller nicht, schwarze Zahlen zu schreiben: Der ernorme Anstieg der Anbieter drückt den Preis erheblich. Zukünftig wird es allerdings einen drastischen Rückgang der Anbieter besonders im chinesischen Raum geben. Letztendlich bleibt die Prognose optimistisch: Durch die Pleitewelle und das Marktwachstum werde sich die Branchenkrise bald erledigen.


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Gut informiert

03.02.2012


Am "KWK-Wochenende" vom 24. bis 26. Februar können sich Interessierte bundesweit über die Technik und Vorteile von Mini-Blockheizkraftwerken (BHKW) informieren. Die Initiative, die die Schweinfurter SenerTec Kraft-Wärm-Energiesysteme GmbH ins Leben gerufen hat, möchte damit einen Einblick in den Betrieb der Anlagen geben.

Interessierte finden über eine Postleitzahlsuche auf der Internetseite www.kwk-wochenende.de einen Mini-BHKW-Besitzer und Fachwerker in der Umgebung. Nach Abstimmung finden dann Termine vor Ort statt, an denen Experten die Anlagen in den Heizungskellern erklären.


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Heizkosten

02.02.2012


Laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe ist es nicht zulässig, dass Vermieter bei der Heizkostenabrechnung einfach die Abschlagszahlung in Rechnung stellen, die im Voraus an den Energieversorger geleistet wurde. Stattdessen muss der Abrechnung der tatsächliche Verbrauch des Mieters zugrunde liegen. Grund für diese Entscheidung ist, dass die für die Berechung der Vorauszahlung das Vorjahr und nicht das aktuelle Jahr entscheiden ist. Dies würde zu Ungerechtigkeiten führen und die Heizkostenverordnung, die zu einem sparsamen Umgang mit Energie aufruft, verletzen, so die Karlsruher Richter.

Der Mieterbund begrüßte die Entscheidung und sieht die Position der Mieter klar gestärkt. Bei Wasser und Abwasser ist die Berechnung auf Grundlage der Vorrauszahlung allerdings rechtens. Laut den Richtern gebe es hier keine spezieller Regelung analog der Heizkostenverordnung.


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Pedelecs

02.02.2012


Ende Januar hat sich der 50. Deutsche Verkehrsgerichts- tag gegen eine durchgängige Helmpflicht für Fahrer von Pedelecs bis 25 km/h ausgesprochen, berichtet das Portal www.nachhaltigleben.de der Carpe Media Deutschland GmbH, Mainz. Grund dafür ist, dass Pedelecs Fahrräder sind und rechtlich auch als solche behandelt werden sollen. In Deutschland gibt es keine Helmpflicht für Fahrräder.

Auch sprachen sich die geladenen gegen eine Haftpflichtversicherung aus. Kinder bis 14 Jahren sollten keine Pedelecs fahren. Bei den schnellen Pedelecs bis 45 km/h befürworteten die Experten eine Führerschein-, Versicherungs- und Helmpflicht . Sie seien wie Kleinkrafträder zu behandeln. Geeignete Fahrradhelme müssten aber noch entwickelt werden.


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Elektroautos

02.02.2012


Das Freiburger Öko-Institut hat die Umweltverträglichkeit der Elektromobilität auf den Prüfstand gestellt: Je länger die Akkus zum Aufladen brauchen, desto schlechter sei die Klimabilanz, hieß es. Der Klimanutzen sei vor allem vom Zeitpunkt des Ladens abhängig. Würden alle Autos in den frühen Abendstunden geladen, wo der Verbrauch ohnehin hoch sei, sinke er deutlich.

In dieser Zeit trügen oft klimaschädliche Kohlekraftwerke die Hauptlast der Stromversorgung. Würden die meisten E-Autos mit Kohlestrom geladen, werde das Klima in der Gesamtbilanz stärker verschmutzt als durch konventionelle Autos. Das Problem sei, Windspitzen aufs Laden der Autos abzustimmen, weil die Nutzer flexibel sein wollten, so das Institut.


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Sonnige Börsenpreise

01.02.2012


Laut einer Untersuchung des Instituts für Zukunfts-Energie-Systeme (IZES) im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) macht Sonnenenergie den Strom an der Börse günstiger. Im Schnitt sinke der Börsenpreis um zehn Prozent, mittags sogar um bis zu 40 Prozent.

Solarstrom fließt vor allem mittags, wenn viel Energie benötigt wird. Entsprechend müssen konventionelle Kraftwerke dann weniger Strom liefern. Da Strom aus erneuerbaren Energien über eine garantierte Einspeisevergütung gefördert wird, unterliegt sein Preis nicht den Regeln von Angebot und Nachfrage. Der restliche benötigte Strom wird insgesamt billiger, denn besonders teuer produzierende Kraftwerke laufen gar nicht erst an. Je tiefer die Börsenpreise aber sinken, desto größer wird der Abstand zur garantierten Einspeisevergütung für Solarstrom.



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Weniger Gas

01.02.2012


Aufgrund des gestiegenen Energieverbrauchs in Russland verringert der Staatskonzern Gazprom seine Gaslieferungen nach Europa deutlich. Mit den Vorräten müsse zunächst der Bedarf der russischen Kunden gedeckt werden, meldete die Agentur Interfax. Wegen des auch für russische Verhältnisse ungewöhnlichen Frosts ist der Gasverbrauch erstmals auf zwei Milliarden Kubikmeter pro Tag gestiegen.

So seien etwa durch die Jamal-Europa-Pipeline von Russland über Weißrussland und Polen nach Deutschland am 31. Januar zehn Prozent weniger Gas geflossen als in den vergangenen Tagen. Für Italien nannte Interfax Einbußen in Höhe von rund acht Prozent.


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E-Bikes finden

01.02.2012


Welches E-Bike hätten Sie denn gern? Für die Suche nach einem passenden Elektrofahrrad hat die ebike-base GmbH, Regensburg, nun das Internetportal www.ebike-base.de freigeschaltet. In der Datenbank mit rund 900 aktuellen Modellen können Interessierte mit verschiedenen Auswahlkriterien Modelle suchen und mit Bild, Kurzinformation und Preis betrachten.

In Kürze folgt ein redaktionelles Angebot über verschiedene Antriebe und Wissenswertes zu Schaltung, Bremse, Akku und Steuerung. Dazu kommt eine Fachhändlerortung im deutschsprachigen Raum. Bei dem Portal handelt es sich aber nicht um eine Preissuchmaschine, die Preise sind Herstellerangaben.


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Sparer

31.01.2012


Die Dämmung des Dachs oder der Fassade sei die effektivste Maßnahme, Heizenergie im Wohngebäude einzusparen. Das gaben 45 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage der gemeinnützigen co2online GmbH an. Die Heizungserneuerung oder -optimierung schätzten 19 Prozent als beste Sanierungsmaßnahme ein. Laut co2online ist das realistisch: Eine Auswertung der vorliegenden Daten habe ergeben, dass bei 22.000 Ein- und Zweifamilienhäusern mit einer Fassadendämmung oder Heizungserneuerung im Durchschnitt die höchsten Einsparungen beim Energieverbrauch erzielt wurden.

Um Energiekosten zu senken, planen der Umfrage zufolge 83 Prozent der Befragten kleinere Maßnahmen wie Stoßlüften statt Dauerlüften, den Einsatz programmierbarer Thermostate und eine Reduzierung der Raumtemperatur. Lediglich 17 Prozent wollten gar nichts an ihrem Verhalten ändern.


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